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EHV Aue 29:25 VfL Eintracht Hagen
EHV Aue   VfL Eintracht Hagen

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News vom 19.02.2018

Nach starker erster Hälfte bleibt Auern am Ende ein Zähler
(Quelle: Freie Presse)
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Handball-Zweitligist EHV hat am Sonnabend bei der HG Saarlouis 29:29 gespielt. In der 34. Minute hatten die Erzgebirger noch 22:17 geführt.

VON RALF WENDLAND

SAARLOUIS - Mit dem Ziel, zwei Punkte zu holen, sind die Handballer des EHV Aue am Sonnabend bei der HG Saarlouis aufgelaufen. Am Ende wurde es ein 29:29 (15:19). „Mit dem einen Punkt müssen wir leben“, sagt Trainer Stephan Swat, der aber schon sehr gern etwas mehr mitgenommen hätte.

Schließlich hatte sein Team in der ersten Halbzeit richtig gut gespielt. „Wie waren präsent, haben die Dinge mit einer hohen Effektivität auf den Punkt gebracht.“ Verdienter Lohn: die 19:15-Pausenführung. „Und doch ist es schade, dass wir da nicht schon höher geführt haben“, berichtet Swat mit Blick auf zwei vergebene Strafwürfe und weitere versiebte Chancen. Obwohl Mindaugas Dumcius direkt nach Wiederbeginn sogar auf 20:15 erhöhte, wurde es im zweiten Durchgang wieder richtig spannend. Denn nach Marc Pechsteins Treffer per Siebenmeter zum 22:17 (34.) war plötzlich der Wurm im EHV-Spiel, und so stand es nach 41 Minuten 22:22. In der Phase musste der EHV Aue aufgrund zweier Zeitstrafen in Unterzahl vier gegen sechs agieren. Saarlouis hat die Chance genutzt, setzte sich in der Folge sogar bis auf 25:22 (47.) ab. Das lag auch daran, dass SG-Keeper Darius Jonczyk über sich hinausgewachsen ist.

Es war Aues Kapitän Eric Meinhardt, der mit seinem Tor zum 23:25 den Startschuss zur Aufholjagd gab. Sieben Minuten vor Schluss hatten sich die Erzgebirger auf 27:27 herangekämpft. „Es gab sogar noch die Chance zum Sieg.“ Doch es sollte nicht sein. So waren die Gefühle im EHV-Lager gespalten. Schließlich hatten die Auer in der ersten Hälfte das Spiel und den abstiegs- bedrohten Gegner sicher im Griff. Dann gerieten sie in Schwierigkeiten, um sich zurückzukämpfen und sich doch nicht die volle Belohnung abzuholen. Dennoch, so der Trainer, habe sein Team 45 Minuten lang tollen Handball gespielt, und darauf müsse man jetzt aufbauen. „Bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt einen Punkt mitzunehmen, das ist Gold wert, und das sollte sich im weiteren Saisonverlauf noch auszahlen“, so Swat. Gedanken müsse er sich auf der Rückraumposition von Mindaugas Dumcius machen. Jener sei nach der Partie völlig kaputt gewesen, weil er die kompletten 60 Minuten durchspielen musste. Da gelte es zu überlegen, wie Dumcius Verschnaufpausen verschafft werden können. Viel Zeit bleibt dazu nicht. Denn schon am Mittwoch müssen die Auer in der 2. Bundesliga wieder ran – ab 19.30 Uhr bei der HSG Nordhorn-Lingen. (mit kjr)

Bildtext: Aues Marc Pechstein – hier im Hinspiel gegen die HG Saarlouis – erzielte am Sonnabend beim 29:29 im Saarland sechs Tore. Das gelang auch seinen Teamkollegen Eric Meinhardt und Mindaugas Dumcius. FOTO: RALF WENDLAND
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