Letztes Spiel: 26.05.2018 18:30
Eintracht Hildesheim 28:32 EHV Aue
Eintracht Hildesheim   EHV Aue

So geht Sächsisch
 
Helios

News vom 27.01.2018

Franken profitieren vom fehlerhaften Spiel der Erzgebirger
(Quelle: Freie Presse)
fp300118.pngDer Zweitliga-Konkurrent aus Coburg hat sich für die Handballer des EHV als der erwartet schwere Testgegner erwiesen. Morgen geht es zu einem stark besetzten Turnier nach Dresden.

VON KJELL RIEDEL

LÖSSNITZ/DRESDEN - Zumindest für einen Handballer des EHV Aue ist der Donnerstagabend in der Lößnitzer Erzgebirgshalle trotz der 25:30-Niederlage (11:15) im Test gegen Zweitliga-Konkurrent HSC Coburg ziemlich erfreulich gewesen: Benas Petreikis. Der Litauer, der sich im Oktober im Heimspiel gegen den TV Emsdetten einen Syndesmosebandriss zugezogen hatte, kam erstmals wieder zum Einsatz.

„Es war ein gutes Gefühl. Ich bin echt froh, wieder mitspielen zu können“, sagte der Litauer. Von der Verletzung habe er nichts mehr gespürt. „Bis die Saison weitergeht, hole ich mir noch die Sicherheit für den Kopf, dass ich in jeder Situation voll hingehen kann“, erklärte der 25-Jährige. Der zuletzt einmal mehr unter Rückenproblemen leidende Janar Mägi war gegen die Franken ebenfalls dabei. Weitere wirklich tolle Nachrichten aus dem EHV-Lager hielt die Partie indes nicht bereit. Zumindest aber konnte Anschlusskader Franz Schauer in der Abwehr mit guten Ansätzen auf sich aufmerksam machen.

Insgesamt zeigte der Test aufs Neue vor allem eines: Mit einer derart hohen Fehlerquote in Angriff und Abwehr können die Auer nicht bestehen, schon gar nicht gegen Teams wie den HSC Coburg. So brachten sich die Einheimischen nach einer gelungenen Anfangsphase (4:4/9.) durch missglückte Wurf- und Passversuche selbst in Schwierigkeiten und die Gäste besser ins Spiel. Der Rückstand wuchs bis auf vier Tore an. Beim Stand von 11:15 aus Auer Sicht wurden die Seiten gewechselt. Ein Trend aus der ersten Hälfte setzte sich im zweiten Durchgang fort: Immer dann, wenn sich der EHV herangekämpft hatte, folgten prompt wieder Patzer. So geriet der Sieg der Coburger nie ernsthaft in Gefahr. Überschattet wurde das Ganze allerdings davon, dass sich HSC-Akteur Petr Linhart offenbar schwer an einem Knie verletzte.

„Coburg war ein richtig guter Gegner, der unsere Fehler knallhart bestraft hat. Schon deshalb ist es ein wichtiger Test gewesen, der uns wieder ein Stück weiterbringt“, sagte Aues Trainer Stephan Swat. Nun gehe es darum, erneut die richtigen Erkenntnisse zu gewinnen, um die Fehler weiter zu minimieren. „Solche Spiele kannst du durch Training einfach nicht ersetzen. Deshalb probieren wir auch immer viel aus.“

Die nächsten Chancen dazu bieten sich morgen ab 13 Uhr im stark besetzten Neujahrscup-Turnier des HC Elbflorenz. In der Ballsportarena in Dresden treten neben den Gast- gebern und dem EHV Aue der Dessau-Roßlauer HV und der ThSV Eisenach an. Der Wettstreit vereint also alle aktuellen Handball-Zweitligisten Ostdeutschlands.

DER SPIELPLAN: 13 Uhr: Aue – Elbflo- renz. 14 Uhr: Eisenach – Dessau-Roßlau. 15.10 Uhr: Aue – Eisenach. 16.10 Uhr: Dessau-Roßlau – Elbflorenz. 17.20 Uhr: Dessau-Roßlau – Aue. 18.20 Uhr: Eisenach – Elbflorenz. Im Anschluss gibt es Public Viewing des Endspiels der Handball-Europameisterschaft.

Bildtext: EHV-Trainer Stephan Swat hatte während des Tests gegen Coburg reichlich Grund, seine Jungs anzufeuern. Benas Petreikis (links), der hier mit Bengt Bornhorn auf der Bank sitzt, durfte nach langer Verletzung erstmals auch wieder ins Spielgeschehen eingreifen. FOTO: RALF WENDLAND
Nächstes Spiel: 02.06.2018 18:30
EHV Aue VS. VfL Eintracht Hagen
EHV Aue   VfL Eintracht Hagen