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News vom 12.05.2019

EHV ist praktisch durch - aber Swat verweist auf Ries
(Quelle Chemnitzer Morgenpost)
Die Auer Akteure, die nicht auf der Platte standen, nahmen sich schon eine Minute vor Spielende in den Arm, stiegen auf die Bank, hüpften und sangen. Als der Schlussgong ertönte, gab es in der Erzgebirgshalle kein Halten mehr. Alle wussten nach dem 32:21 über Dessau-Roßlau: Das war der Klassenerhalt! Naja, fast alle. Aues Coach Stephan Swat rief sich ein erzgebirgisches Mathe-Genie ins Gedächtnis. Noch vier Spiele, acht Punkte Vorsprung auf Hagen, das auf dem ersten Abstiegsplatz steht, die um 63 Treffer bessere Tordifferenz. Was soll da bitte noch schiefgehen? „Fahr’ rüber nach Annaberg-Buchholz, da wurde Adam Ries geboren. Der würde sagen, nein, rechnerisch ist das noch möglich. Und solange wir theoretisch noch nicht durch sind, werden wir nicht lockerlassen. Wir brauchen noch einen Punkt“, grinste Swat. „Aber ich will jetzt auch nicht die berühmten Pferde vor der Apotheke heraufbeschwören. Das war schon ein entscheidender Schritt. Hut ab vor meiner Mannschaft, wie sie das in der zweiten Halbzeit gezogen hat. Das war erstklassig“, war der Trainer begeistert. Er erlaubte seinen Jungs eine Feier und ein Bier, „aber nur ein kleines“, wie er lachend sagte. Zudem haben die Jungs ein freies Wochenende als Geschenk bekommen. „Mein Kapitän Eric Meinhardt kam paar Minuten vor Schluss zu mir und fragte: ,Trainer muss das Auslaufen am Sonnabend wirklich sein?‘ Ich habe ihnen frei gegeben. Sie haben sich das verdient. Auslaufen werden wir dann am Montag“, so Swat. Thomas Nahrendorf
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