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EHV Aue 28:27 TuS N-Lübbecke
EHV Aue   TuS N-Lübbecke
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News vom 02.04.2019

Keine Punkte gegen die direkte Konkurrenz
(Quelle: Blick-Online)
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EHV Aue verliert erneut knapp mit einem Tor


Lößnitz.
Mit der Motivation und dem getankten Selbstvertrauen aus dem Spiel gegen den HSV Hamburg im Rücken, wo man sich zuletzt ein 26:26-Unentschieden und damit einen Punkt erkämpfte, hatte sich der EHV Aue bei der gestrigen Begegnung gegen den VfL Eintracht Hagen einiges vorgenommen. Doch das 4-Punkte-Spiel endete vor 1280 Zuschauern in der Erzgebirgshalle in Lößnitz am Ende mit einer knappen 30:31 (14:16) Niederlage für den EHV Aue. Damit haben es die Männer um Trainier Stephan Swat verpasst, gegen die direkte Konkurrenz zu punkten. Dabei haben sich die Auer zu Beginn der Partie nicht schlecht geschlagen. Bis zur 17. Minute war es ein eher ausgeglichenes Spiel, wo es dem EHV zwischenzeitlich sogar dreimal gelungen ist, mit zwei Toren in Front zu gehen. Doch nach dem 9:9- Ausgleich (18.) haben die Gäste das Ruder in die Hand genommen und haben das Blatt gedreht - vier Tore in Folge gab es. Und so lagen die Auer nach nur zwei Minuten mit vier Toren hinten beim 9:13 (20.). Zwischenzeitlich gab es den Ausgleich zum 14:14 (29.) durch Benas Petreikis, doch in die Halbzeitpause ist man mit zwei Minus gegangen. Auch danach ist es den Auern nicht gelungen, den Ausgleich zu schaffen und vielleicht wieder in Führung zu gehen. Bis in die letzte Minute haben die Auer versucht, Boden gut zu machen, was durch Kevin Roch beim 29:31 (60.) und durch Pascal Ebert zum 30:31 (60.) zwar gelungen ist, aber am Ende hat die Zeit nicht ausgereicht. Stephan Swat spricht von einer bitteren Niederlage: „Wir hatten uns komplett etwas anderes vorgenommen.“ Der Coach sagt auch: „Es war ein verdammt schnelles Spiel. Hagen hat mit einer schnellen Mitte und mit Konter gepunktet.“ Das am Ende die Kräfte bei den Spielern ausgehen, die die ganze Zeit über kämpfen, das ist denke ich normal. Auf der anderen Seite müsse man die Einstellung einiger Spieler hinterfragen. Das müsse man hinterfragen und analysieren. „Wer jetzt nicht begriffen hat, das wir tief im Abstiegskampf stecken, der ist absolut falsch im Verein“, so Swat. rsw


Kevin Roch (am Ball) hat mit neun Treffern die meisten Tore gegen Eintracht Hagen für den EHV Aue erzielt. Vorn links die Hagener Tilman Pröhl (9) und Jan-Lars Gaubatz (27).

Foto: Ralf Wendland
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