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EHV Aue 26:23 Wilhelmshavener HV
EHV Aue   Wilhelmshavener HV
So geht Sächsisch
 
Helios

News vom 08.02.2019

Es geht wieder los! Für EHV-Kapitän Eric Meinhardt(33) zum letzten Mal.
(Quelle Chemnitzer Morgenpost)
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Die Aue-Fans werden ihre Nummer 3 nur noch 18 Mal auf dem Parkett sehen, dann beendet er seine Laufbahn, am besten mit dem Klassenerhalt. Den nächsten Schritt dorthin will der Käpt‘n morgen mit seiner Truppe in Dormagen gehen.
Die MOPO hat sich mit ihm unterhalten.

Eric, die Pause wurde durch die Handball-WM überbrückt. Weltmeister Dänemark überzeugte alle. Was können Sie sich aus dem Turnier herausnehmen?
Meinhardt: „Der Trend geht zum offensiven Handball mit viel Tempo und vielen Treffern. Das haben die Dänen perfekt gezeigt. Wir in Aue lieben es auch, Tore zu schießen. Das ist unser Spiel. Doch wir müssen es noch zusätzlich schaffen, hinten unseren Laden zu schließen. Das müssen wir in der Rückrunde besser hinbekommen.“

Die Pause war lang. Mit welchem Gefühl gehen Sie in die Restrückrunde? Meinhardt: „Eigentlich mit einem guten. Wir haben wirklich richtig viel trainiert, wir sind absolut fit. Die Testspiele liefen allerdings durchwachsen. Aber das ist Schnee von gestern. Ab jetzt zählt es.“

Aue startet gleich mit zwei wichtigen Spielen, erst in Dormagen, nächste Woche daheim gegen Wilhelmshaven. Da zwei Siege wären schon die halbe Miete...
Meinhardt: „Ja, es geht gleich gut los. Das wird ein heißer Start ohne große Anlaufzeit. Beide Teams sind direkte Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt, stehen hinter uns in der Tabelle. So soll es auch bleiben. Wir werden alles daran setzen, zweimal doppelt zu punkten.“

Für Sie sind es noch 18 Spiele bis zur Handball-Rente. Haben Sie das schon im Blick?
Meinhardt: „Ja, im Kalender steht schon ein großes Kreuz. Aber nur symbolisch. Ich werde nochmal Vollgas geben, es genießen, für Aue in der 2. Bundesliga zu spielen. Ich will alles aufsaugen und mitnehmen. Ein Traum wäre natürlich der Klassenerhalt. Dann kann ich beruhigt aufhören und wir können lange feiern.“

Gibt es wirklich kein Zurück mehr?
Meinhardt: „Nein. Unser Manager Rüdiger Jurke hat noch zweimal gefragt. Aber nein, das ist nicht drin. Ich beginne am 1. August in Sachsen oder Thüringen mein Referendariat. Das ist mit Handball nicht vereinbar.“

Bleiben Sie zumindest in einer anderen Art dem EHV verbunden?
Meinhardt: „Als Fan auf alle Fälle. Die Verbindungen, die sich in 15 Jahren aufgebaut haben, reißen ja nicht ab. Ich werde immer vorbeischauen. Aber im Trainerstab nicht. Das lässt die Zeit nicht zu.“
Thomas Nahrendorf
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