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News vom 02.11.2018

Zeitstrafen und frühe Verletzung werfen Auer zu weit zurück
(Quelle: Freie Presse)
fp021118.PNGVon Katja Lippmann-Wagner

Die kleine Serie ist gerissen: Der EHV verlor am Mittwochabend in der 2. Handball-Bundesliga mit 26:34 (16:17) bei HBW Balingen-Weilstetten. Zudem droht ein längerer Ausfall von Kevin Lux.

Balingen. Schon kurz nach der 26:34-Niederlage (16:17) bei HBW Balingen-Weilstetten hat der Trainer der Zweitliga-Handballer des EHV Aue, Stephan Swat, festgestellt: "Ich ärgere mich weniger über das Ergebnis. Der Ausfall von Kevin Lux ist viel schlimmer." Lux hatte sich bereits in der 5. Spielminute eine Knieverletzung zugezogen. "In der zweiten Halbzeit probierte er es noch einmal, aber leider klappte es nicht", sagte Swat. Erste Untersuchungen lassen zumindest keinen Kreuzbandriss vermuten. Heute unterzieht sich Lux zur genauen Diagnose einer MRT-Untersuchung.
Zunächst konnten die Auer den Verlust von Kevin Lux kompensieren. "Wir haben eine sehr starke erste Halbzeit gespielt", berichtete der Trainer und lobte vor allem den couragierten Auftritt im Angriff. So war zur Pause - der EHV lag 16:17 zurück - noch alles drin. Der zweite Durchgang begann für die Erzgebirger weniger gut. Innerhalb von zehn Minuten bekamen sie drei Zeitstrafen aufgebrummt. "Ich möchte das deutlich sagen: Es waren keine Fehlentscheidungen", erklärte Swat. "Da müssen wir einfach cleverer sein. Es sind Fehler von uns gewesen, die die Schiedsrichter gern angenommen haben. Denn dadurch wird natürlich auch das Spiel ruhiger."

In dieser langen Unterzahlphase zogen die Gastgeber, die in Richtung Aufstieg schielen, auf fünf Tore davon, führten in der 41. Minute sogar 26:20. Diesem Rückstand jagte der EHV vor mehr als 2000 Zuschauern, die ihr Team nach vorn trieben, vergeblich hinterher. Letztlich war es laut Swat auch ein Kraftproblem. "Während die Einheimischen mit einer vollen Bank munter durchwechseln konnten, hatten wir nur wenige Optionen." Ohne Lux standen dem Auer Coach nur noch zehn Feldspieler zur Verfügung. "Das ist für einen Bundesligisten schon sehr dünn." Zudem zeigten sich alle drei Tor- hüter nicht in der Form, die nötig gewesen wäre, um Balingen-Weilstetten etwas abzuringen. "Es gab Phasen, da bekamen sie einfach keine Hand an den Ball."

Als Swat darüber sprach, brach sich dann doch noch einmal der Ärger Bahn: "Die Niederlage ist einfach zu hoch ausgefallen. Wir müssen das Spiel jetzt schnell aufarbeiten, um dann gegen Dresden am nächsten Freitag wieder die Power an den Tag zu legen, die wir brauchen." Die etwas längere Pause komme seiner Mannschaft sehr gelegen. "Jeder Tag Erholung ist gut", sagte der 41-Jährige.mit kjr
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