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HSG Nordhorn-Lingen 34:19 EHV Aue
HSG Nordhorn-Lingen   EHV Aue

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News vom 08.10.2018

Fair, sympathisch Verlierer Jansen zeigt wahre Größe!
(Chemnitzer Morgenpost)
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Dem EHV ist beim 35:26 über den HSV Hamburg ein echter Befreiungsschlag gelungen. Dank einer überragenden zweiten Hälfte steht Aue erst einmal wieder überm Strich. Auch stark: Die Fans der Gastgeber erlebten einen sehr fairen Verlierer. Torsten Jansen ist das, was aus glorreichen Hamburger Zeiten übrig blieb. Der Trainer gewann mit dem Verein national und international alles, was es zu gewinnen gibt. Der 2007er Weltmeister ist der Sympathieträger des HSV und das zeigte er in Aue. Trotz der derben Packung mit neun Toren für seine Jungs hatte er ein Lächeln im Gesicht und flotte Sprüche auf den Lippen. „Ich habe 1996 mit Solingen hier das erste Spiel in Aue in der neuen Halle gespielt. Wir haben mit zehn Toren verloren, insofern war das jetzt schon eine Steigerung“, sagte er süffisant. 2009 war er mit Hamburg im DHB-Pokal im Erzgebirge und gewann. „Die kleine, enge Halle, die lautstarken Fans, das hat schon was“, so „Toto“ Jansen. Das Spiel gefiel ihm natürlich nicht, zumal seine Jungs in Hälfte eins oben auf waren: „Wir führen 4:0, später 7:2. Das musst du dann anders spielen. Wir wussten, dassAue schnelle und ballsichere Akteure hat, waren gut drauf eingestellt. Aber verhindern konnten wir den Sturmlauf in der zweiten Hälfte nicht. Der EHV hat verdient gewonnen“, zollte er dem Gegner Lob. Einer dieser schnellen und ballsicheren Auer war an diesem Tag Benas Petreikis. Die Geburt seiner Zwillinge gab ihm den nötigen Rückenwind, er lieferte das beste Spiel für den EHV ab. Mit seinen neun Toren zog er der Jansen-Truppe speziell in der zweiten Hälfte den Zahn. Thomas Nahrendorf
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EHV Aue VS. HC Rhein Vikings
EHV Aue   HC Rhein Vikings