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Dessau-Rosslauer HV 06 26:31 EHV Aue
Dessau-Rosslauer HV 06   EHV Aue

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News vom 04.12.2017

Die Wende zum Guten ? Vom Angst-Hasenhandball zum Derbysieg !
(Quelle: Chemnitzer Morgenpost)
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Der von der Seele runtergefallene Stein war von Lößnitz aus noch in der Auer Innenstadt zu hören. Nach neun Pleiten am Stück hat der EHV wieder gesiegt. Aber nicht irgendwie: Mit einer furiosen Aufholjagd wurde der HC Elbflorenz in einem irre spannenden Derby mit 28:27 in die Knie gezwungen. Kommt der Stein nun ins Rollen? „Das hoffe ich. Wäre schön, wenn er jetzt bergrunter rollen und Fahrt aufnehmen würde. Vielleicht war genau dieser knappe Sieg die Wende zum Guten“, lachte ein sichtlich erleichterter EHV-Trainer Stephan Swat. Der sah in diesen völlig verrückten 60 Minuten zwei total verschiedene Halbzeiten. In der ersten „haben wir aufgrund der letzten Wochen Angsthasen-Handball gespielt, die Beine waren schwer, der Gegner stark. Bei uns hat nicht viel gepasst“, analysierte Swat. Aue lag 11:16 zurück, kurz nach der Pause 11:17. Keiner gab mehr einen Pfifferling auf das Heimteam. Trotzdem muss in der Pause etwas passiert sein, denn der EHV zeigte nun ein anderes Gesicht. Was hat Swat gemacht? „Naja“, sagt er. „Draufhauen geht in unserer Situation nicht. Daher habe ich gesagt: Weitermachen, kämpfen, Stück für Stück am Vorsprung der Dresdner knabbern“, erzählt er und beginnt zu lachen: „Alle haben umgesetzt, was ich gesagt habe, auch Keeper Eric Töpfer. Ich habe ihm gesteckt, er solle den letzten Ball halten, hat er gemacht. Wenn es nur immer so einfach wäre.“ Und wie Töpfer den letzten Ball gehalten hat. Er spielte sich in Hälfte zwei in einen Rausch, parierte sensationelle Bälle - und 15 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Siebenmeter von Tim-Philip Jurgeleit. „Das sieht man mal, wie wichtig ein überragender Torhüter ist“, so Swat. Thomas Nahrendorf
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